Eine Geschichte die sorgfältig bewahrt werden muss

Der Name La Trappe stammt aus der französischen Abtei Notre-Dame de la Grande Trappe in der Normandie Soligny-la-Trappe, auch bekannt als La Trappe.

Gehen Sie zurück in die Zeit und entdecken Sie die reiche Geschichte von La Trappe Trappist.

1881

Gründung des Trappistenklosters Onze Lieve Vrouw van Koningshoeven

Französische Trappistenmönche finden in Berkel-Enschot in der Provinz Brabant einen Zufluchtsort. Ein Stück Heide mit einem Gehöft und einem Schafstall. Das Gehöft ist nach dem früheren Eigentümer König Wilhelm II. ‚de Koningshoeven’ (Königsgehöft) benannt. In dem provisorisch zum Kloster umgebauten Schafstall wird am 5. März 1881 die erste Heilige Messe gehalten. Dieses Datum gilt als Gründungsdatum der Abtei.

1884

Gründung der Trappistenbrauerei

Die Trappisten benötigen eine Einkommensquelle, um unabhängig zu sein und ihrer Verpflichtung zur Mildtätigkeit nachkommen zu können. Sie beschließen daher Bier zu brauen. Bis heute wird innerhalb der Mauern dieser Abtei Bier nach den Geboten der Trappisten gebraut.

1891

Bau einer neuen Brauerei

Um den Bau einer Abtei finanzieren zu können, wird mit dem Bau einer neuen Brauerei begonnen. Außerdem wird der Malzturm gebaut, der bis heute die Ansicht der Brauerei prägt.

1894

Bau einer neuen Abtei

Mit dem Erlös des Biers wird der Bau der neuen Abtei finanziert. Die Brauerei und die Abtei sind bis heute eine einmalige Kombination von industriellem und religiösem Erbe.

1928

Einführung von La Trappe Blond

‘La Trappe Blond’ wird eingeführt, ein untergäriges Bier mit 4 % Alkohol.

1936

Inbetriebnahme der Abfüllanlage

Die Brauerei beginnt selbst mit der Abfüllung. Die Maschine besitzt eine Kapazität von 6000 Bügel- oder Kronkorkenflaschen pro Stunde. Der Kronkorken verdrängt die Bügelflasche aus der Brauerei und erlaubt den Trappisten, Bier zu pasteurisieren.

1949

Entwicklung der Limonadefabrik

Nach dem zweiten Weltkrieg leidet die ganze Brauwelt unter einem Mangel an Rohstoffen. Es werden sogar Überlegungen angestellt, die Brauerei zu schließen. Um die sinkenden Einkünfte der Brauerei auszugleichen, wird eine Limonadefabrik eingerichtet. Die hergestellten Erfrischungsgetränke werden unter den Markennamen Ariston und Whist vertrieben.

1969 to 1979

Zusammenarbeit mit anderen Brauereien

Die Brauerei entwickelt sich zu einer mittelgroßen Brauerei mit Dunkelbier, Pils, Dortmunder, Super und Bockbier. Wegen der wachsenden Nachfrage wird eine Zusammenarbeit mit Stella Artois angestrebt.

1980

Entstehung des Markennamens La Trappe

Die Zusammenarbeit mit Stella Artois endet, und die Mönche nehmen das Brauen wieder selbst in die Hand. Sie bringen ein Bier von hoher Gärung namens La Trappe auf den Markt: das Dubbel. Noch im selben Jahr kommt ein Tripel dazu.

1989

Modernisierung der Brauerei

In dem modernisierten Brauhaus fließt Ende 1989 das erste Bier. Mehr als 100 alte, offene Gärbehälter und Lagertanks haben zuvor das Feld räumen müssen.

1991

Einführung von La Trappe Quadrupel

La Trappe Quadrupel wird eingeführt. Mit 10 % Alkohol ist es die stärkste Variante von La Trappe. Anfangs nur im Winter gebraut, wird es wegen des großen Erfolgs schon bald das ganze Jahr hindurch angeboten.

1999

Neue Biere

1999 wird eine Zusammenarbeit mit der Bavaria Brauerei aus Lieshout begründet. Eine neue Abfüllanlage soll auch zukünftig die Qualität der Biere garantieren.

2003

Einführung von Witte Trappist

2003 wird Witte Trappist eingeführt. Es ist das erste und einzige Trappisten-Weißbier.

2004

Einführung von La Trappe Bockbier

Im Oktober 2004 führt La Trappe wieder das traditionelle Bockbier ein. Die Rezeptur aus den Fünfzigerjahren dient als Grundlage. La Trappe Bockbier wird nach wie vor als Saisonbier gebraut.

2008

Neue Probierstube

Immer öfter werden Brauereibesuche von der Küche organisiert. Die Küche wird damit zu einer Probierstube des Trappistenbiers. Die Anzahl der Besucher wächst ab 1984 derart an, dass eine neue Probierstube notwendig wird. Die Probierstube erhält die Form eines Schafstalls und erinnert somit an die Anfänge.

2009

Einführung von La Trappe Oak Aged

Die Brauerei lässt mit der Reifung von La Trappe Quadrupel in Holzfässern eine alte Tradition wiederaufleben. So entsteht ein einzigartiger, komplexer Geschmack, der je nach Herkunft des Fasses seine entsprechende Charakteristik bekommt.

2009

Einführung von La Trappe Isid’or

Anlässlich des 125-jährigen Bestehens wird 2009 ein spezielles, einmaliges Jubiläumsbier gebraut. Es wird nach Isidorus benannt, dem ersten Braumeister der Abtei Onze Lieve Vrouw van Koningshoeven. Isid’or wird so gut angenommen, dass dieses Trappistenbier in das Standardsortiment aufgenommen wird.

2010

Einführung von La Trappe PUUR

Die Brauerei führt La Trappe PUUR ein: ein frisch-hopfiges, mild-würziges Trappistenbier mit 4,7 % Alkohol, das aus hochwertigen biologischen Zutaten gebraut wird.

Die Rezeptur von Puur basiert aus der Kombination von ständigem Streben nach höchster Qualität und einer leidenschaftlichen Hingabe für Bier mit dem Bewusstsein der Verantwortung für die Schöpfung Gottes.

2013

La Trappe Jubilaris

Dieses einzigartige Trappistenbier von La Trappe wird speziell und einmalig aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums von Dom Bernardus gebraut. Er legte am 31. Oktober 1988 im Alter von 20 Jahren sein Klostergelübde ab.